SENDETERMIN Mi., 21.09.22 | 22:00 Uhr | Das Erste

Plusminus vom 21. September 2022

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  • Explodierende Energiepreise: Ist damit der Boom auf dem Immobilienmarkt vorbei?: Explodierende Materialkosten am Bau, steigende Bauzinsen sowie Krieg und Energiekrise wirbeln den Immobilien-Markt kräftig durcheinander. Potentielle Käufer können ein Eigenheim nicht mehr finanzieren, die Nachfrage geht zurück, die Preise sind unter Druck. Makler bleiben länger auf ihren Immobilien sitzen, vor allem, wenn diese energetische Sanierungsfälle sind. Architekten straucheln, der Markt ist im Umbruch. Bauherrn lassen fertig geplante Projekte platzen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen rechnet sich nicht mehr. So entstehen noch weniger Wohnungen. Und Käufer schwenken um und wollen jetzt mieten. Auf dem Mietmarkt ist deshalb keine Entspannung in Sicht, die Situation könnte sich sogar noch zuspitzen.


  • Pleitewelle befürchtet: Wen trifft es zuerst? : Zuerst Covid, dann Rohstoffmangel – und jetzt der Ukraine-Krieg und mit ihm die Energieknappheit: Die deutsche Wirtschaft muss zurzeit eine Krise nach der anderen bewältigen. Bis jetzt haben dies die Unternehmen verhältnismäßig gut überstanden. Doch Experten warnen: Damit könnte es bald vorbei sein. Denn vielen Firmen geht nun auch angesichts von Fachkräftemangel und steigenden Preisen die Puste aus. Gefährdet sind nicht nur kleine, junge Unternehmen, sondern auch große etablierte Firmen. Doch was sind die Gründe, warum ein Unternehmen vom Markt verschwindet und ein anderes nicht? Und welche Eigenschaften braucht man, um in Krisenzeiten zu überleben? "Plusminus" hat sich umgesehen in der Gründerszene und bei einem Weltkonzern.


  • Wirecard: Klärt ein Prozess gegen den ehemaligen Chef alles auf? : In Kürze wird eine Entscheidung darüber erwartet, ob sich der ehemalige Wirecard-Chef Markus Braun in einem Prozess verantworten muss. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm gewerbs- bzw. bandenmäßig betriebene Marktmanipulation und Untreue vor. Es geht dabei um einen der größten Wirtschaftsskandale der Bundesrepublik. Im Juni 2020 brach Wirecard zusammen. Rund 1,9 Milliarden Euro, die angeblich auf philippinischen Treuhandkonten liegen sollten, waren nicht auffindbar. Für die Münchner Staatsanwaltschaft steht fest: Dieses Geld hat nie existiert. Die angeblichen Geschäfte mit sogenannten Drittpartnern in Asien waren erfunden. Die Verteidigung von Ex-CEO Markus Braun widerspricht: Die Geschäfte gab es. Ein umfangreicher Datensatz mit Überweisungen von Konten der Wirecard-Bank, der BR Recherche und "Plusminus" vorliegt, zeigt: Die angeblichen Drittpartner haben tatsächlich hunderte Millionen von Euro bewegt. Was steckt dahinter? "Plusminus" und BR Recherche auf der Spur des Geldes.
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